BDSM – Macht und Ohnmacht macht an

BDSM ist mit Disziplin und Schmerz zu den ultimativen Höhepunkten

Eine der bekanntesten Abkürzungen geht an den Start. BDSM ist beliebter denn je zuvor.

Von Sanfter Führung bis harte Schläge – BDSM ist sehr Facettenreich

Spätestens seit 50 Shades of Grey ist es in aller Munde: BDSM. Aber die Wenigsten wissen was wirklich hinter den Buchstaben steckt. BDSM beinhaltet 3 Komponenten:

BD (SM) Bondage und Discipline

Unter Bondage versteht man das verschnüren des Partners mit Seilen. Dabei gibt es verschiedenste Varianten von kunstvoll verziert bis an der Decke hängend ist vieles möglich.

Der Teil Dicipline steht für die Disziplinierung des Partners mit der Hand oder Schlaginstrumenten als Erziehungsmaßnahme.

(B) DS (M) Dominanz und Submission

Dominanz und Unterwerfung treten nur gemeinsam auf. Auf der einen Seite der dominante Part der eine devote, oft erniedrigende Handlung, des Anderen fordert. Gerade hier kommen oft andere Techniken zum Einsatz wie beispielsweise NS passiv, KV oder verbale Erniedrigung.

(BD) SM Sadomasochismus

Der Teil Sadismus/Masochismus ist wohl der bekannteste Teil von BDSM. Hierbei geht es rein um das zufügen oder empfangen von Schmerzen mit der Hand, Schlaginstrumenten oder anderen Hilfsmitteln wie Klammern, Nadeln oder ähnlichem.

Im BDSM wird aber kaum eine der Komponenten isoliert gelebt sondern meist schlummert in jedem Anhänger dieser lustvollen sexuellen Bereicherung eine Kombination aus Neigungen. Beispielsweise ist oft im Zusammenhang mit Dominanz auch ein Hang zum Sadismus zu finden. Und devote Menschen genießen oft auch Lustschmerz, wobei diese nicht immer Masochistisch sind, sondern den Schmerz aus der Devotion heraus für ihren Herrn/Herrin ertragen und empfangen.

BDSM ist so vielfältig wie es auch die Menschen sind. Unzählige Varianten und Kombinationen des Auslebens sind möglich. Von einer reinen lustvollen Variante im sexuellen Bereich bis hin zum vollen Genuß im Alltag, jeden Tag und 7 Tage die Woche (24/7).