Bizarr – der Kick durch das Besondere

Von leicht versaut bis ganz schön schmutzig

Kommt das Wort „Bizarr“ mit ins Spiel wenn es um sexuelle Begegnung geht, werden viele hellhörig. Aber was heißt das eigentlich?

Immer wieder neu – bizarre Spiele

Im weitesten Sinne versteht man unter „Bizarr“ das Einbeziehen von Sexualpraktiken die im weitesten Sinn von der Normalität abweichen. Dadurch wird das Wort „Bizarr“ aber leider auch immer zur Auslegungssache. Denn was für den einen noch normal ist, steht für einen anderen bereits auf der Liste des Außergewöhnlichen.

Die häufigste Art des bizarren Spiels ist das spielerische einbeziehen von ►BDSM-Praktiken. Dabei sind in der Bizarrerotik folgende Praktiken am verbreitetsten:

►Rollenspiele – Sehr beliebt sind ►Rollenspiele, egal ob Ageplay oder Petplay, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Beispiele: Burgherr – Bedienstete, Lehrerin – Schüler, Frauchen – Hund, Krankenschwester – Patient.

Fesseln – Ob mit der Krawatte wie in „Shades of Grey“ oder eine professionelle Bondagefesselung, vieles ist möglich.

Dominant/Devote-Spiele: Wenn einer der Partner die Führung übernimmt und der andere seinem Willen aus freien Stücken folgt, spricht man von D/S-Spiele (Dominanz/Submission). In diesem Rahmen gibt es natürlich auch bizarre Vorlieben wie ►Facesitting, ►NS aktiv, NS passiv oder KV.

Lustschmerz: Im ►BDSM gibt es die Praktik ►SM (sadismus/masochismus) die für Bizarrliebhaber in einer lustvollen Variante äußerst beliebt ist und gerne in das Liebesspiel einbezogen wird. Dabei kann es ganz leicht von Bissen in die Lippen, über festere Stimulation der Nippel bis hin zum auspeitschen mit diversen Schlaginstrumenten auf verschiedenste Körperteile reichen.

Aber zu den bizarren Spielen zählen auch außergewöhliches wie Sex an ungwöhnlichen Ort (z.b. Schlachthaus) oder eine Vorliebe für bestimmte Materialien oder Gegenstände (Latex).

Wichtig bei bizarren Spielen ist aber immer die Freiwilligkeit und das gegenseitige Einverständnis. Erlaubt ist, worauf beide Lust haben, womit beide aus freien Stücken einverstanden sind und woran keiner körperlichen oder geistigen Schaden nimmt.