Verbalerotik – die Kunst der Worte

Verbalerotik – Wenn auch ohne Berührung die Luft vibriert

Verbalerotik kann so vielfältig sein wie es die menschlich sexuellen Vorlieben sind. Denn nicht jedes Wort wird von jedem als gleich erotisch empfunden.

Hauch mir was ins Ohr mein Schatz!

Verbalerotik oder auch Dirty Talk genannt ist für viele Menschen ein zusätzlicher Kick der nicht zu vernachlässigen ist. Gerade um das Liebesspiel in Fahrt zu bringen sind sexy Wort ein hervorragender Einstieg in eine heiße Nacht. Dabei ist garnicht das Gesagte am wichtigsten, sondern vielmehr der Tonfall und die Stimmlage.

Nicht nur für den Dirty Talk interessant: In Gesprächen achtet der Menschen nur zu 7% auf das tatsächlich gesagte, 54% des Eindrucks macht die Stimme aus und die restliche Wahrnehmung ist dann Gestik und Körpersprache. Also gilt es die Stimme sexy zu senken und erotisch zu sprechen.

Dirty Talk funktioniert am Besten in einer direkten und fordernden Ansprache: Ein „ich würde so gerne Sex haben wollen“ ist weniger wirksam als ein sexy geflötetes „Fick mich jetzt, Baby!“

Aber nicht jedes Wort führt zur gleichen Wirkung. Es ist wichtig das Vokabular vorher zu klären. Ist ein Muschi eher ein Ab- oder Anturner? Welche Ausdrücke sind gos oder nogos.

Da hilft nur eins: offen ansprechen, sonst ist die ganze erotische Stimmung weg.

Interessant ist auch zu wissen, dass Verbalerotik besser funktioniert wenn sie ins linke Ohr gehaucht wird, dort gelangt die Information direkt in die linke Gehirnhälfte die für Emotionales zuständig ist.

Mit Verbalerotik kann aber auch hervorragend die Stimmung gehoben werden. Kurze Anrufe im Büro, eine kleine Nachricht auf der Mailbox und schon ist die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen erheblich größer und die Erotik zieht sofort wieder ins Leben ein sobald man sich wieder in die Augen sieht.

Mit Verbalerotik werden viele Praktiken wie Fingerspiele, ►Französisch passiv und viele andere ergänzt und weiter angeheizt.